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DIE 24 SCHAUPLÄTZE DER NACHT DER KONTRASTE 2019

An 24 besonderen Schauplätzen wird während der Museumsnacht Kunst und Kultur erlebbar. Außergewöhnliche Erlebnisse für Augen, Ohren und Gaumen erwarten die Besucher an diesen Orten:

Veste Coburg

Die Veste Coburg blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Ihr berühmtester Gast war Martin Luther, der 1530 für sechs Monate hier lebte und arbeitete. Die heutige Anlage stellt eine gelungene Verbindung aus Elementen der Spätgotik, Renaissance und Barock mit solchen des Historismus und der Burgenromantik jüngerer Zeit dar. International bedeutend sind die Kunstsammlungen der Veste Coburg, präsentiert in stimmungsvollen Räumen. Neu gestaltet zeigt sich die Artillerieausstellung auf der Gedeckten Batterie. Im April 2018 wurde die Sammlung historischer Gläser in neuem Glanz wieder eröffnet.
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GEÖFFNET 18 – 01 UHR

AUSSTELLUNG
Drachenblut & Heldenmut
Die Ausstellung stellt Heilige und Helden vor, die gegen Drachen kämpften. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die heilige Margareta
und der Drachentöter Siegfried. Darüber hinaus wird auch die symbolische und politische Seite des Drachenbezwinger-Motivs beleuchtet. In der Ausstellung werden
bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute präsentiert.

AUSSTELLUNG
ALBERT UND VICTORIA


Anlässlich der 200. Geburtstage von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und seiner 
Gattin Königin Victoria widmet
sich die Ausstellung im Studio dem königlichen Paar. Das Kupfer
stichkabinett der Kunstsammlungen der Veste Coburg präsentiert
im Studio Autographen und Graphiken aus dem eigenen Bestand, die einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen bieten.


LICHTKUNST

Hanna Dallmer-Zerbe überzieht nach
Einbruch der Dunkelheit Teile der Burganlage mit einem besonderen Licht-Mapping.


UNSER TIPP

Wir haben erfahren, dass Queen Victoria persönlich zur Museumsnacht in den Kunstsammlungen der Veste Audienz hält. 😉

Also Diener und Hofknicks geübt und nichts wie hin zum royalen meet and greet.

SEHEN UND HÖREN
ALBERT IS WORTH TEN OF ME

DAV‘N‘MOR‘
THE GOLDEN VOICES OF GOSPEL
ENSEMBLE CANTICO LOVEFLOWERS

Hofgarten mit kleinem Rosengarten und Teepavillons

Der Hofgarten ist das beliebteste Freizeitareal im Stadtgebiet. Vor über 300 Jahren ließ Herzog Albrecht III. auf dem Gelände einen Hanggarten im Barock- und Rokoko-Stil anlegen. Im 19. Jahrhundert erfolgt unter Herzog Ernst I. die Umgestaltung zu einem englischen Landschaftsgarten.

GEÖFFNET 15 – 01 UHR

WESTPAVILLON
Benno Noll zeigt eine breite Auswahl von Fineartprints, deren Vorlagen allesamt in den letzten Jahren im Westpavillon entstanden sind.

OSTPAVILLON
Unser Tipp: Am Ostpavillon findet um 20 Uhr und um 22 Uhr eine Fashion-Show mit „True Standards“ statt. In einem historischen Gebäude in Bamberg, das aus der viktorianischen Zeit stammt, kreiert das Label, inspiriert von der Gründerzeit der industriellen Revolution, modernen stylishen Workwear ohne dabei vintage zu sein.

ILLUMINATION
IM „KLEINEN ROSENGARTEN“ mit dem Lichtstudio Stirtzel

Feuerjonglage
Auf der Wiese vor dem Reiterdenkmal, stündlich von
20 bis 23 Uhr

Kretisches Rasenlabyrinth
Labyrinthe sind uralte Symbole für den Weg des Lebens. Das kretische Labyrinth, das es zur Museumsnacht oberhalb der Pavillons im Hofgarten zu bestaunen gibt, ist ein meditativer Ort der Stille und Besinnung, der die Arbeit des Hospizvereins Coburg widerspiegelt.

Jugendzentrum Domino präsentiert:
Albert & Victoria im 21. Jahrhundert

Auch Albert & Victoria sind im 21. Jahrhundert angekommen – durch die Einbindung neuer Medien können die Besucher der Museumsnacht auf den Arkaden ein ganz persönliches Bild mit dem Königspaar machen. Während der Nacht der Kontraste entstehen so verschiedene Stiltypen von Albert und Victoria. Dabei ist natürlich Kreativität gefragt. Zur Anregung derselben gibt es eine Saftbar mit einem speziellen
„A&V-Tea“ sowie einen Kicker.

BAUMFÜHRUNG
mit Forsttechniker Stephan Just zu den „grünen Exoten“ Paulownie, Scharlacheiche,
Geweih-, Tulpen-, Trompeten- oder Schnurbaum. Treffpunkt:
15 Uhr, Reithalle/Hofgarten (Eintritt frei).

SEHEN UND HÖREN
3ART KOLLEKTIV
FEUER-JONGLAGE

Naturkundemuseum Coburg

Angeregt durch die Sammlung ihres Großvaters Herzog Franz Friedrich An ton legten seine Enkel, Herzog Ernst und Prinz Albert, eine eigene Sammlung an, die sie 1844 als „Herzogliches Kunst- und Naturaliencabinet“ der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machten. Das heutige Gebäude kommt mit gegenwärtig ca. 700.000 Sammlungsstücken und 2.400 m2 Ausstellungsfläche dem Rang eines Landesmuseums gleich.
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GEÖFFNET 18 – 01 UHR

AUSSTELLUNG
Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und_Prinz Albert erinnern._Naturkundlichen Interessen war Albert bereits in seiner Heimat als Mitbegründer des „Herzoglichen Kunst- und Naturaliencabinets“ nachgegangen, aus dem später das Naturkunde-Museum Coburg hervorging._Die Ausstellung wurde von Ronald Bellstedt (Gotha) zusammengestellt, der während seiner zahlreichen Reisen auf die Britischen_Inseln auch auf den Spuren der Royals wandelt.

UNSER TIPP
Als Special wird der inoffizielle Prinz-Albert-Whisky ausgeschenkt, der unter dem Namen „The Secret“ für Furore gesorgt hat. Gerüchteweise waren Prinz Albert und Queen Victoria mit den Destillaten in der Nähe von Balmoral Castle nicht ganz glücklich. Whiskylord Matthias Kornherr hat einen Blend geschaffen, der, mit Einflüssen von Rum und Sherry, dem Paar gewidmet ist. Für die Verkostung fällt ein kleiner Unkostenbeitrag an.

SEHEN UND HÖREN
STEF WHITE BAND

Kunstverein Coburg

Mit über 1.500 Mitgliedern gehört der Kunstverein Coburg zu den großen Kunstvereinen Deutschlands. Domizil des KVC ist seit den 50er Jahren die ehemalige Vogelvoliere Zar Ferdinands von Bulgarien, die durch zwei Neu- und Erweiterungsbauten seine heutige Form erhielt.
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GEÖFFNET 18 – 24 UHR

AUSSTELLUNGEN
JUNGE KUNST ANNA DELLER-YEE,
FÖRDERPREISTRÄGER DES SPARKASSEN-DEBÜTANTENPREISES /
DEBÜTANTEN-AUSSTELLUNG

Eröffnung zur Museumsnacht: 16 Uhr
Anna Deller-Yee verbindet Mode, Textilien, Illustration, Malerei, Fotografie, Grafikdesign und Collage in ihren Arbeiten und thematisiert gerne soziales und normkritisches Gedankengut über moderne Kultur.

GEBILDE IM PROZESS ULRICH WAGNER MALEREI, ZEICHNUNG, OBJEKT
Eröffnung: 16 Uhr
Dem „Meister der Coburger Rundblätter“ (um 1490) mit seinen kunstvoll-flachen, fast schon kubistischen Draperien ist Ulrich Wagner in seinen fragmenthaften Gewandstudien auf der Spur.

SEHEN UND HÖREN
BOB DYLAN AUF FRÄNKISCH

St. Augustin Kirche mit Kohary-Gruft

Die katholische Pfarrkirche am Hofgarten wurde 1856-60 im neugotischen Stil erbaut. Die Figuren der Muttergottes mit Kind und des Heiligen Augustinus stammen von Hans Söller aus Schweinfurt (1960). Von 2014 – 2016 wurde eine grundlegende Sanierung und Neugestaltung der Kirche durchgeführt.
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GEÖFFNET 18 – 24 UHR

FÜHRUNG
Ebenfalls komplett renoviert wurde die Kohary-Gruft unter der Kirche. Dort befinden sich die prachtvollen letzten Ruhestätten von Prinz August und seiner Gattin Prinzessin Clementine, ferner die Gräber ihrer Söhne Zar Ferdinand von Bulgarien, Prinz Philipp und Prinz August.

UNSER TIPP
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend Coburg, die Freiwillige Faschingsgesellschaft St. Augustin und die Rumänienhilfe St. Augustin laden im benachbarten Pfarrzentrum in ihr Nachtcafé ein.
Getränke mit und ohne Alkohol, Kaffee, Muffins, verschiedene Snacks, sowie selbstgemachte Hamburger, hausgemachte Gulaschsuppe, Brezeln mit Obatzter,
Fisch- und Lachsbrötchen

HÖREN UND SEHEN
WALEH

Bürglaßschlösschen

Prinz Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld erwarb 1794 das Gebäude von einer Kaufmannsfamilie und ließ es zum Palais umbauen. Herzog Ernst I. ließ es zum bürgerlich-romantischen Biedermeier- Schloss umgestalten und schenkte es seiner Mutter Auguste. Sein Sohn, Zar Ferdinand von Bulgarien, wohnte in dem Haus bis zu seinem Tod 1948. Seither gehört es der Stadt, die damit einen der schönsten Trausäle Deutschlands besitzt.
Ein Besuch lohnt sich… nicht nur für Heiratswillige.

GEÖFFNET 18 – 24 UHR

UNSER TIPP
Gleich nebenan: Schmackhafte, kultig, legendäre Kürbissuppe sowie verschiedene Cocktails gemixt von Treff am Bürglassschlösschen/ AWO.

SEHEN UND HÖREN
BLUE MOON SWINGTETT

VR-Bank Coburg am Busbahnhof

Das neoklassizistische Bankgebäude mit dem markanten Walmdach am Theaterplatz wurde nach Plänen der Chemnitzer Architekten Alfred Zapp und Erich Basarke in den Jahren 1915-1917 errichtet. Anfangs diente nur das Unter- und Erdgeschoss dem Bankbetrieb, während in den Obergeschossen Wohnungen eingerichtet waren.

GEÖFFNET 18 – 24 UHR

UNSER TIPP
Die VR-Bank öffnet zur Museumsnacht den Tresorraum. Darauf passen „The english gentlemen“ mit Adleraugen auf. Lassen Sie sich überraschen, was den drei gutgekleideten Herren, im und um das Bankgebäude herum, originelles einfällt, damit Ruhe und Ordnung gewahrt bleiben.

SEHEN UND HÖREN
THE ENGLISH GENTLEMEN

Landestheater

1827 gründete Ernst I. das Herzogliche Hoftheater. Im 1840 entstandenen heutigen Theater trafen sich illustre Gäste wie Queen Victoria I. von England oder die Großfürstin von Russland und herausragende Künstler wie Paganini, Liszt und Strauss.

GEÖFFNET 17.30 – 23.30 UHR

BRÜCKNER-FÜHRUNG
Die Coburger Bühnenbildnerfamilie Brückner gehörte zu den gefragtesten Theatermalern des 19. Jahrhunderts. Das 1870 gegründete „Gebrüder Brückner – Atelier für szenische Bühnenbilder“ lieferte über 40 Jahre hinweg Bühnenbilder an fast alle namhaften Theater in Deutschland. In Kooperation mit der Hochschule Coburg und dem Puppenmuseum (siehe Seite 23) bietet das Landestheater Coburg zur Museumsnacht Theaterführungen mit einem Schwerpunkt zum Schaffen der Bühnenbildnerfamilie an. Es gibt bemalte Prospekte im Brücknerschen Stil auf der Großen Bühne in Aktion zu erleben und die Bilder Brückners in den Räumlichkeiten des Theaters zu bestaunen.

Die Führungen finden statt um:
17.30 Uhr, 18 Uhr, 18.30 Uhr, 19 Uhr, 19.30 Uhr, 20 Uhr, 20.30 Uhr, 21 Uhr, 21.30 Uhr, 22 Uhr, 22.30 Uhr und 23 Uhr Start ist jeweils am Haupteingang des Theaters, Dauer ca. 30 Minuten, maximale Teilnehmerzahl pro Führung 25 Personen, Zählkarten ab 17 Uhr an der Theaterkasse erhältlich.

SAVE THE DATE
Das beliebte Theaterfest findet eine Woche später statt. Am 14.09.2019 können Theaterfans im Rahmen des Theaterfests, das um 14.30 Uhr von einem Symphonic Mob eröffnet wird, ein abwechslungsreiches Programm im Großen Haus und in der Reithalle erleben.
Weitere Informationen:
www.landestheater-coburg.de
www.symphonic-mob.de

Reithalle

Die Reithalle wurde 1852 im Auftrag von Herzog Ernst II. nach Plänen des Malers und Baumeisters Georg Konrad Rothbart errichtet. Die Bezeichnung „Reithalle“ erinnert an die frühere Verwendung des Gebäudes: Im Erdgeschoss waren die Ställe, im Obergeschoss, wo sich heute eine Probebühne und die Technik befindet, wurde mit den Pferden gearbeitet. Nach der Abdankung des letzten Coburger Herogs Carl Eduard war die Reithalle Kulissenlager des Landestheaters. Seit 1985, nach einer Generalsanierung, wird die Reithalle als Studiobühne des Landestheaters Coburg mit 99 Sitzplätzen genutzt.

GEÖFFNET 18 – 24 UHR

SEHEN UND HÖREN
DOMINIK PLANGGER

Marstall

Das Bauwerk direkt neben dem Schloss Ehrenburg wurde ab 1685 im Auftrag von Herzog Albrecht III. errichtet und beherbergte Pferdeställe, ein Kutschenhaus und eine Reithalle. Seit 1921 ist es Sitz des staatlichen Vermessungsamts. 2010 wurden in einer grundlegenden Sanierung die gusseisernen Säulen und das Ziegelgewölbe freilegt.

GEÖFFNET 18 – 24 UHR

AUSSTELLUNG
AKTIV GEGEN PARKINSON – BILDER EINER BESONDEREN FAHRRADTOUR

Mit dem Fahrrad quer durchs ehemalige Herzogtum von Coburg nach Gotha? Knapp 100 Kilometer? Kein Problem – wenn man fit ist. Prinz Andreas von Coburg Sachsen und Gotha hat Parkinson. Und machte sich dennoch auf den Weg. Um ein Zeichen zu setzen, dass man trotz schwerer Krankheit Freude am Leben haben kann. Um Geld zu sammeln. Und um zu zeigen, dass man gemeinsam viel erreichen kann. Viele Freunde und Unterstützer nämlich machten sich mit ihm auf den Weg. In der Kutschenhalle gibt es die interessante Fotodokumentation der Tour zu sehen.

SEHEN UND HÖREN
IMPRO-LACHNACHT IN DER KUTSCHEN-HALLE
mit Atze Bauer, „Eichi und der Spasskoffer“, Wuffi und S.Fritz

Die Veranstaltungen im Marstall werden vor Ort von Coburgs Lokal-Radiosender RADIO EINS präsentiert.

Schloss Ehrenburg

Im 16. Jahrhundert verlegte Herzog Johann Ernst seinen Hof von der weniger komfortablen Veste hinunter in die Stadt an den Schlossplatz. Auf dem Gelände eines alten Klosters ließ er eine Dreiflügelanlage im Stil der Renaissance errichten. An das Kloster erinnert heute nur noch ein Taufbecken im Keller. „Getauft“ wurden die Ehrenburg übrigens von Karl V., als er den Bau „aller Ehren wert“ nannte. Das Schloss wurde nämlich ohne Frondienste der Untertanen erbaut. Im 19. Jahrhundert gestaltete Ernst I. das Schloss nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel im Stil der englischen Neugotik um.

Die Räume sind bis 24 Uhr geöffnet; Getränkeverkauf bis 1 Uhr

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GEÖFFNET 18 – 24 UHR

UNSER TIPP
In und um die Ehrenburg, so haben wir gehört, kann man zur Museumsnacht Queen Victoria und ihren Gemahl Albert persönlich treffen!

SEHEN UND HÖREN
ENSEMBLE PERCUSSION POSAUNE LEIPZIG
Marion & Soboband

Landesbibliothek

Landesbibliothek

Die Landesbibliothek Coburg hat ihre Wurzeln gemeinsam mit Schloss Ehrenburg im 16. Jahrhundert. Ihre rund 500.000 Bücher verbinden die herzoglichen Büchersammlungen aus fünf Jahrhunderten mit aktueller Wissensliteratur zu allen Themen für Bildung und Forschung. Die Bibliothek wird seit 1973 vom Freistaat Bayern verwaltet. Entwicklung und Bestände der Landesbibliothek Coburg bilden die einmalige Geschichte des bis 1920 selbständigen Coburger Staates zwischen Bayern und Mitteldeutschland in ganz besonderer Weise ab.

AUSSTELLUNG
„Heiß geliebt: Albert, Victoria, Bücher“.
Albert und Victoria liebten sich und Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher.
Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen
Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Coburger Puppenmuseum

Puppenmuseum Das Puppenmuseum erzählt von der Kindererziehung durch Spielzeug in bürgerlichen Familien. Die Ausstellung zeichnet außerdem die Entwicklung der Spielpuppe von der Porzellan- bis zur Schildkrötpuppe nach. Bei einem Rundgang hören die Besucher Geschichten zu den Exponaten, sehen wertvolle Automaten in Funktion, schnuppern den Duft der Modedamen und können sich sogar den Geschmack der 1950er Jahre auf der Zunge zergehen lassen. Hinter Türchen können v.a. die kleinen Besucher große Entdeckungen machen. Zahlreiche Elemente laden zum Spielen und Mitmachen ein.

GEÖFFNET 18 – 24 UHR

AUSSTELLUNG
„Typisch British, very deutsch“ Queen Victoria, Prinz Albert und ihre Zeit stehen auch im Coburger Puppenmuseum im Mittelpunkt. Wie deutsch verhielt sich der Coburger Prinz in England und was brachte er noch aus Coburg mit an den englischen Hof, außer dem Weihnachtsbaum? Welche Innovationen und Impulse kamen aus England nach Coburg? Und wie englisch war eigentlich die Queen? Was ist denn überhaupt „typisch deutsch“ und was „very British“? Die Antworten dazu finden Sie in der Sonderausstellung „Typisch British, very deutsch. Victoria & Albert als Kulturvermittler“. Nicht entgehen lassen sollten Sie sich das Modell „Volksfest in der Rosenau“, welches die Eisenbahnfreunde Coburg-Steinachtalbahn e.V. extra für die Präsentation angefertigt haben.

UNSERE TIPPS
Einmal Queen und Prinz sein Mit einigen Accessoires wie Krone, Spitzenschirm, Handschuhen, Zylinder, Orden und Bart können Sie in die Rolle von Queen Victoria und Prinz Albert schlüpfen und für ein Foto oder Selfie vor dem Kamin Platz nehmen.

EINE KRONE FÜR DICH
Im museumspädagogischen Raum können Kinder ihre eigene Krone zum Mitnehmen basteln.

SEHEN UND HÖREN
SIMON ARTSCHWAGER

Rückert 3

Rückert 3 In der Museumsnacht öffnet der neue Ausstellungsraum „Rückert 3“ in der Rückertstraße 3 (ehem. Geschäft „Holzberger & Koch“) erstmals seine Pforten. In Zukunft werden hier wechselnde Ausstellungen zu den Themen Kunst, Kultur und Geschichte in und um Coburg gezeigt, mit Exponaten aus den Städtischen Sammlungen Coburg, mit Werken hiesiger Künstler, von Vereinen und privaten
Sammlern. Ermöglicht wurde dies durch die finanzielle Unterstützung der Horst-Ludwig-Weingarth-Stiftung, einer großzügigen Spende einer ehemaligen Coburger
Bürgerin und Mitteln aus der LEADER-Förderung sowie der Niederfüllbacher Stiftung.

GEÖFFNET 18 – 24 UHR

AUSSTELLUNG
Die erste Ausstellung im „Rückert 3“ widmet sich der Bühnenbildmalerei von Max Brückner. Beeindruckende Ölgemälde dieses im 19. Jahrhunderts europaweit bekannten Coburger Malers befinden sich im Besitz der Städtischen Sammlungen Coburg. Seine besonders realistischen Naturdarstellungen und stimmungsvollen Szenarien begeisterten einst auch Größen wie Richard Wagner, für den Max Brückner mehrfach arbeitete. Anlässlich seines 100. Todestags und des 200. Geburtstag von Prinz Albert werden einige seiner Werke präsentiert. Prinz Albert ermöglichte ihm nämlich, sich in London im Fach Bühnenbild weiterzubilden.

Die Ausstellungsgestaltung liegt in studentischer Hand und basiert auf den Ideen junger Designer unter der Federführung des Coburger Designforum Oberfrankens. Auf den Spuren von Max Brückner tauchen die Besucher ein in eine atmosphärisch-theatralische Welt aus Licht und Schatten. Sie erfahren, woher der Maler seine Inspiration schöpfte, wie er die Flüchtigkeit beeindruckender Momente einfing und wie daraus in mehreren Schritten ein Bühnenbild entstand.

Leise am Markt

Sein reiches kulturelles Angebot verdankt Coburg zum Gutteil privater Initiative, wofür LEISE am Markt Beispiel ist: Der über 600 Jahre alte denkmalgeschützte Sandsteinbau in der Herrngasse wurde nach umfangreichen Baumaßnahmen 2014 als „modernes Gesellschaftshaus“ eröffnet. Es war ursprünglich Sitz der 1904 als feinmechanische Werkstätte gegründeten Firma LEISE GmbH & Co. KG.
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GEÖFFNET 18 – 24 UHR

SEHEN UND HÖREN
RON SPIELMAN

Stadtpunkt Fugenlos

Fugenlos

AUSSTELLUNG
Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha nimmt Sie anlässlich seines 200. Geburtstags mit auf eine Entdeckungsreise durch die Forschungslandschaft der Hochschule Coburg!

Der Prinzgemahl wird digital
Erfahren Sie, wie Denkmaltechnologen aus dem Prinz-Albert-Denkmal auf dem Coburger Marktplatz einen ‚digitalen Zwilling‘ mit Millionen von Daten-Dreiecken erstellen. Gehen Sie selbst mit dem Prinzgemahl in der erweiterten Realität auf Tuchfühlung. Beobachten Sie, wie sich seine Hoheit in einem echten Strömungskanal den Wind um die Ohren wehen lässt und erleben Sie live, wie der Coburger Hochadel im Miniaturformat aus dem 3D-Drucker entsteht. CREAPOLIS, die Innovations- und Vernetzungsplattform der Hochschule Coburg, zeigt Ihnen gemeinsam mit Coburgs berühmtesten Geburtstagskind spannende Einblicke in die Wissenschaft.

UNSER TIPP
Lassen Sie sich Flügel wachsen – interaktive Videoinstallation
Ein paar Schritte entfernt vom Stadtzentrum gibt es bei CREAPOLIS, Schlachthofstr. 1, Coburg, eine interaktive Videoinstallation von Mariana Carranza zu bestaunen. Bei „ephemeral angels“ erweckt das Publikum die Installation zum Leben und erzeugt durch Interaktion mit dem Kunstwerk immer neue audiovisuelle Traumbilder.

Von Sonnenuntergang bis in die späten Abendstunden können Sie sich dort verzaubern lassen.
Schauen Sie bei dieser Gelegenheit doch auch in die (Schau)-Fenster des CREAPOLIS Makerspace – die gelben Treppen leiten Ihnen den Weg!

Rathaus

Im Jahr 1438 kaufte der Rat der Stadt vier Häuser am Marktplatz und ließ an deren Stelle ein Rathaus errichten. In den obe ren Stockwerken hielten die Schuster, Tuchmacher und Kürschner ihre Waren feil, im Erdgeschoss die Metzger und Bäcker. Nach etwas mehr als 100 Jahren erwarb der Rat erneut ein Haus am Markt und ein anstoßendes Grundstück in der Ketschengasse. 1598 war das neue stattlichere Renaissance-Rathaus mit seinem von Voluten geschmückten Giebel und dem prächtigen Coburger Erker vollendet. Der Ratssaal, einer der größten profanen Festräume der Renaissance-Architektur in Thüringen und Franken, wird in der Museumsnacht zum Theatersaal.

GEÖFFNET 18 – 24 UHR

SEHEN UND HÖREN
MARCEL WAGNER

Hexenturm

Der um 1200 erbaute Turm wurde 1610 zum Hexen-Gefängnis umgebaut. Streckbänke und Folterinstrumente sucht man hier heute vergebens. Von außen wirkt der gedrungene Rundturm dennoch bedrohlich. Eine kleine mit Eisenbändern beschlagene Tür führte in den unterirdischen Kerker.

GEÖFFNET 18 – 23 UHR

SEHEN UND HÖREN
LONG LIVE DIE GÖNIGEN“ – ERZÄHLTHEATER MIT PEGGY HOFFMANN
KÜNSTLER DERE WERKSTÄTTEN IM HEXENTURM

Morizkirche

Die nach dem Heiligen Mauritius benannte evangelisch-lutherische Stadtkirche geht zurück auf eine romanische Basilika aus dem 12. Jahrhundert. Ältester Teil ist der aus dem Jahr 1330 stammende gotische Ostchor. Die spätgotische Hallenkirche mit dem einzigartigen Herzogsgrabmal der Spätrenaissance und den frühklassizistischen Einbauten des 18. Jahrhunderts präsentiert sich in neuem Glanz.

GEÖFFNET 18 – 24 UHR

SEHEN UND HÖREN
„Wo Welten aufeinander treffen“
Kirchennacht in der Morizkirche von 20 bis 24 Uhr

20.00 Uhr englisch- coburgische Begegnung
– offenes Singen mit Elisabeth Mey

ca. 21.00 Uhr:
Taizé – wo die Jugend der Welt sich trifft –
Mit der Musikgruppe Taizé- Voyage

ca. 22.00 Uhr:
„Eine Liebeserklärung an die englische Kirchenmusik“
Kantorei St. Moriz, Orgel: Markus Ewald

ca. 23.15 Uhr:
die Morizkirche bei Nacht erleben
Stille – Ausruhen – Aufstehen – Sich Bewegen – Stille und Dunkel erleben

23.45 Uhr:
Nachtsegen im Chorraum um den Taufstein.

Eine stimmungsvolle Ausleuchtung unterstreicht die besondere Atmosphäre dieses Orts. Vor bzw. zwischen den Musikblöcken gibt es kurze Impulse, Stille und Zeit zum Gespräch.

Grabungsmuseum

Bei Bauarbeiten für einen Neubau der Stadtverwaltung stießen Bagger östlich der Morizkirche auf einen mittelalterlichen Friedhof und die Grundmauern der ehemaligen Benediktinerpropstei aus dem 13. Jahrhundert sowie auf ein mittelalterliches Gräberfeld. Im Laufe des Mittelalters war hier ein geistliches Viertel entstanden, dessen Keimzelle die 1988 in Teilen ausgegrabene ehemalige Benediktinerpropstei bildete.

Im Mittelalter siedelten sich in diesem Bereich Beginen (Seelschwestern) an, ab dem 14. Jahrhundert auch Vikarier, bezahlte Messpriester. Außerdem liegt in diesem geistlichen Viertel auch der Ursprung der Schulgeschichte Coburgs.

Eine glückliche Entscheidung war es, die Funde, insbesondere Keramik und Gebrauchsgegenstände am Ort der Wiederentdeckung aufzubewahren und zugänglich zu machen. So entstand im Keller des Verwaltungsbaus das „Grabungsmuseum“, das seit 1994 die Baugeschichte des Kirchhofviertels dokumentiert.

GEÖFFNET 18 – 24 UHR

HINWEIS: Pro Einlass sind maximal 20 Besucher möglich. Bitte ggf. etwas Zeit mitbringen.

Casimirianum

1601 legte Herzog Johann Casimir den Grundstein für diese traditionsreiche Schule. Für Baumeister Peter Sengelaub war es nach der Regierungskanzlei am Markt („Stadthaus“) der zweite Renaissance-Prachtbau in Coburg (den dritten, das Zeughaus in der Herrngasse, vollendete er danach1621). Historische Holztafelbilder in der Aula zeigen die sieben Tugenden als Gefolge von Herzog Johann Casimir.

GEÖFFNET 18 – 24 UHR

UNSER TIPP
Themenheft „Victoria & Albert“
In der Pausenhalle öffnet die Schülerzeitung Casiopeia ihre „Schreib- und Gestaltungs-Werkstatt“. Dort entsteht an diesem Abend das Themenheft „Victoria
& Albert“. Hingehen und den jungen Redakteurinnen und Redakteuren live über die Schulter schauen!
Ebenfalls in der Pausenhalle bietet das „Casifé“ kleine Snacks und Getränke an.

SEHEN UND HÖREN
SEBASTIAN SCHNOY

Palmenhaus

Der Urwald fängt gleich hinterm Stadttor an: Schlingpflanzen, Orchideen, Vogelgekreische und feuchtwarme Luft sorgen für Dschungel-Feeling. Das 1984 im Rosengarten zwischen Kongresshaus und Nikolauskirche am Sintflutbrunnen erbaute Gewächshaus bietet eine tropische Heimat für Palmen, Gummibäume und Kakteen.

Noch exotischer wird es zur Museumsnacht!
Dank der freundlichen Unterstützung der Studierenden des Masterstudiengangs Zukunftsdesign der Hochschule Coburg, erstrahlt das Palmenhaus in einem besonderen Lichtambiente.

GEÖFFNET 18 – 24 UHR

UNSER TIPP
Und das ist noch nicht alles! Die Aktion „Spielzeit“ macht Halt im Palmenhaus. Ein von der Künstlerin Gisela Pröls-Beck gestaltetes Klavier wartet nur darauf, dass Sie in die Tasten hauen. Ob als „Einzelkünstler“ mit dem Schneewalzer, als spontaner Museumsnacht- Chor mit Klavierbegleitung oder als ganzes symphonisches Orchester mit einem Klavierkonzert: An den „Spielzeit“-Klavieren wird ein Auftritt für jeden möglich.

Nikolauskapelle

1473 wurde vor der Stadt ein Siechenhaus mit Kapelle erbaut, die dem heiligen Nikolaus geweiht war, der als Helfer für Pilger, Reisende und ansteckend Erkrankte gilt. Die Fresken aus dieser Zeit zeigen den Namenspatron mit den Heiligen Erasmus (Helfer gegen Krank- heiten), Jakobus (Patron der Pilger) und Leonhard (Helfer für Gefangene und Patron für das Vieh).

GEÖFFNET 18 – 24 UHR

SEHEN UND HÖREN
GIZELA

Brose Gebäude 25

Brose in Coburg
Elf Jahre nach der Eröffnung eines Handelshauses für Automobilzubehör in Berlin gründet Max Brose im Juni 1919 mit seinem Partner Ernst Jühling in Coburg das Metallwerk Max Brose & Co.. Mit der eigenen Herstellung von Automobilteilen legte er den Grundstein für ein Unternehmen, das sich zum führenden Anbieter mechatronischer Systeme für die Automobilindustrie entwickelt hat. Seit nunmehr 100 Jahren ist Brose ein markanter Teil der Coburger Stadtgeschichte.

Brose Gebäude 25 Transparenz und Geradlinigkeit kennzeichnen den modernen Gebäudekomplex im Süden von Coburg. Große Fensterfronten und eine einheitliche Fassadenoptik bringen die Technikaffinität und Präzision ebenso zum Ausdruck wie die von Offenheit geprägte Kommunikation im Unternehmen. In der Museumsnacht wird das Foyer im Gebäude 25 zum außergewöhnlichen Konzertsaal für außergewöhnliche Künstler.

SEHEN UND HÖREN
DELTA Q